Logopädie / Atem-, Sprech-, und Stimmtherapie

Diagnostik, Beratung,Therapie 

Erwachsene, Jugendliche und Schüler*innen
 

  • Stimmstörungen 
  • Sprechstörungen 
  • Myofunktionelle Störungen 
  • Dyslalie (Lautfehlbildungen, z.B. Lispeln) 
  • Artikulationsstörungen 
  • Orofaziale Störungen 
  • Atemstörungen 
  • Dysarthrie (Störungen d. Sprechmotorik)


Myofunktionelle Therapie (MFT) 

Orofaziale/Myofunktionale Störungen der Zungen-, Gesichts-, Rachen- und Kaumuskulatur 


Typische Beschwerden:

  • Kindliches Schluckmuster (Zungenvorstoß)
  • Offene Mundhaltung mit vermehrtem Speichelfluss
  • Mundatmung, trockener Hals
  • Nasse, eingerissene Lippen oder Mundwinkel
  • Eingeschränkte Mimik
  • Schnarchen
  • Kopfschmerzen
  • Geräuschvolles Essen und Trinken
  • Aussprachstörungen wie z.B. Lispeln
  • Heiserkeit
  • Störung der Verdauung

Häufige Auswirkungen:

  • Fehlerhafte Zahnstellung, 
  • Kieferverformungen
  • falscher Zungenruhelage
  • Vehrmerte Infekte der Atemwege
  • Asthma/Allergien
  • Verkrümmung der Nasenscheidewände
  • Stimmstörungen
  • Chronische Kopf- und Nackenschmerzen
  • Sauerstoffmangel

Therapie:



Sprechtherapie

Lautfehlbildungen: 

Insbesondere Fehlbildungen von /s/ (Sigmatismus), /sch/ (Schetismus), /ch/ .


Sigmatismus ist die Fehlbildung der stimmhaften- und stimmlosen S-Laute, besser bekannt als "Lispeln". Hierbei stößt die Zunge entweder an die Zähne (addentalis) oder "schaut" zwischen den Frontzähnen hervor (interdentalis).

Lispeln kommt meist schon im Kindesalter vor.  Ein Sigmatismus kann aber auch im Erwachsenenalter entstehen, bspw. durch Zahnersatz oder Regulierung, mit oder ohne Einsatz eines Retainers (bleibender Draht hinter den Frontzähnen)

Schetismus addentalis/interdentalis
Fehlbildung des Lautes /sch/.
Das /sch/ wird dabei wie /s/ ausgesprochen ("Schule"= "Sule" o. "Thule"). Wie beim Sigmatismus, kann dies mit oder ohne Zungenvorstoß geschehen.

Beim Schetismus lateralis strömt die Ausatemluft seitlich durch die Backenzähne in die Wangen, statt vorne durch die Frontzähne.



Stimmtherapie

Für eine erkrankte Stimme gibt es viele Ursachen!
Ich gehe gemeinsam mit Ihnen auf Ursachensuche und unterstütze Sie bei Ihrer Genesung.

Bei einer kranken Stimme sprechen wir von einer Dysphonie. Bei der Diagnose wird zwischen einer funktionellen und organischen Stimmstörung (Dysphonie) unterschieden. 
 

1. Funktionelle Stimmstörung 

Durch eine regelmäßige Fehlspannung bzw. übermäßige Anspannung der Kehlkopf-, Atem-, Artikulations-, und Halsmuskulatur kann eine dauerhafte Überlastung der Stimme, bzw. des Stimmapparates entstehen.

Typische Beschwerden:

  • Halsschmerzen, Heiserkeit, ständig Räuspern müssen, Hustreiz, Trockenheits-, Enge- und Fremdkörper- oder Kloßgefühl im Hals.
  • Der Stimmklang verändert sich, längeres oder lautes Reden strengt an und Erkältungen nehmen zu. 

Häufige Auswirkungen:

  • Hoher Leidensdruck, weil trotz starker Beschwerden keine organischen Ursachen gefunden werden können.
  • Die Kommunikation ist beeinträchtigt. Soziale Kontakte und Orte mit lauten Umgebungsgeräuschen werden zunehmend gemieden. 
  • Beruf und Alltag können nur noch mit großer Anstrengung bewältigt werden. 
  • Arbeitsplatz oder Berufsausübung stehen mitunter auf dem Spiel.

Die Gute Nachricht:

Mit ein bisschen Geduld haben Sie sehr gute Heilungschancen! Ich zeige Ihnen, welche Umstände Ihrer Stimme schaden und wie Sie einen physiologischen und ökonomischen Stimmgebrauch erlangen.

  • Schulung der Eigenwahrnehmung 
  • Funktionelle Zusammenhänge von Körper, Atmung, Stimme, Sprechen erfahren
  • Gesamtkörperlicher Spannungsausgleich um die muskulären Abläufe von Atmung, Artikulation und Stimmerzeugung ökonomisch einzusetzen. 
  • Rhythmisieren und Spannungsausgleich und Zusammenspiel von Atem-, Stimm- und Artikulationsfunktion
  •  Rhythmisierung 


Gehen Sie am besten frühzeitig zum HNO Arzt, damit aus einer funktionsbedingten Stimmstörung keine Folgeerkrankungen, wie beispielsweise Stimmknötchen entstehen.

So, dass Ihre Stimme wieder belastungsfähig wird und Sie für den Alltag gut ausgerüstet sind. Und ganz nebenbei wird Ihre Stimme klang- und ausdrucksvoller. :-)

Die Ursachen einer Stimmstörung sind sehr vielseitig und komplex.
 Haltungsfehler, Muskelverspannungen falsches Atmen, hormonelle oder neurologischen Störungen, Bluthochdruck und noch vieles mehr, können einer Stimmstörung zu Grunde liegen.

Daher sollte jede Form der Stimmstörung ganzheitlich betrachtet, diagnostiziert und therapiert werden!

Bei anhaltenden Problemen mit der Stimme,
sollten Sie unbedingt zur genauen Abklärung einen HNO Arzt oder Phoniater (Facharzt für Stimme) aufsuchen. 
 

Wie bekomme ich Stimmtherapie verschrieben?

Grundsätzlich kann sowohl Ihr Hausarzt als auch der Facharzt (z. B. HNO, Neurologe, Pneumologe) Stimm-, Sprech-, Sprach- und Schlucktherapie verordnen.

Es gibt eine einfache Wahrheit: Wenn Sie an das glauben, was Sie tun, können Sie Großes erreichen. Das ist der Grund, warum Ihnen bei der Erreichung Ihres Zieles helfen möchten.